Selbstbestimmt leben in einer Welt ohne Barrieren
Oktober 2019

Ursula Lehmann erhält BSK-Ehrenmedaille.

Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg e.V. gratuliert Ursula Lehmann, Vorsitzende der BSK-Selbsthilfegruppe Kreis Rottweil e.V., ganz herzlich zum Erhalt der BSK- Ehrenmedaille. Der Vorsitzende des BSK, Gerwin Matysiak, überreichte Frau Lehmann, die sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich in der Selbsthilfe engagiert, auf der diesjährigen Delegiertenversammlung in Duderstadt die Auszeichnung. Verena Gotzes und Anita Reichert-Klemm vom vertretungsberechtigten Bundesverbandsvorstand gratulierten.. März 2018 Wir trauern um unsere Freundin und 2. Vorsitzende Gisela Avenarius Der Fernbuslinienverkehr wird nicht barrierefrei werden Der Fernbuslinienverkehr in Deutschland wird nicht barrierefrei werden, so will es die Bundesregierung in ihrem „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung personenbeförderungsrechtlicher Vorschriften“. Menschen mit Körperbehinderung oder mobilitätseingeschränkte Menschen können in Deutschland künftig nicht mit den Fernbussen verreisen, da es keine verbindliche Regelung geben wird, mit welcher die Barrierefreiheit festgeschrieben wird. Für unseren Behindertenverband steht Deutschland am Scheideweg zwischen Barrierefreiheit im Fernbusverkehr oder der Diskriminierung und Ausgrenzung von behinderten Menschen für die nächsten 10 – 15 Jahre. Deshalb sollte der Verkehrsausschuss des Bundestages jetzt eine verbindliche Regelung auf den Weg bringen. Begründung: Mit der Änderung des Personenbeförderungsgesetzes soll der Fernbuslinienverkehr weitgehend liberalisiert werden. Die Bundesregierung geht in ihrer Begründung zum Gesetzentwurf davon aus, dass damit für die Verbraucher eine attraktive Beförderungsalternative eröffnet wird. Was in den Gesetzesentwürfen jedoch gänzlich fehlt, ist die verbindliche Einführung von Barrierefreiheit so wie sie in der UN- Behindertenrechtskonvention vorgeschrieben ist. Die Bundesregierung ignoriert bei der Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs die Rechte und Ansprüche von Menschen mit Behinderung und den demographischen Faktor. Damit werden alle mobilitätsbehinderten Fahrgäste, aber auch mobilitätseingeschränkte Fahrgäste wie zum Beispiel Eltern mit Kleinkindern im Kinderwagen oder Senior/innen mit altersbedingten Bewegungsbeschwerden, von der Nutzung der Fernbuslinien ausgegrenzt und diskriminiert. Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, den barrierefreien Fernbuslinienverkehr und damit das Menschenrecht auf Mobilität umzusetzen.
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Bericht fuer Leben und Weg

Das ganze Jahr über bastelt die Kreativgruppe und um diese Artikel zu verkaufen. So beteiligten wir uns auch in diesem Jahr wieder am Weihnachtsmarkt in Bochingen. Wir bieten Kaffee , Tee und Früchtepunsch mit und ohne Schuss. Zum Essen gab es Chili con Carne. Wegen dem stürmischen Wetter war lange Zeit unklar, ob der Markt nicht aus Sicherheitsgründen abgesagt werden muss. Es klappte dann aber doch und wir mussten uns mit dem Aufbau beeilen, damit wir bis 15 Uhr startklar waren. Zum Glück hatten wir einen windgeschützten Standplatz. Anfangs lief der Verkauf sehr schleppend nur die Kinder-und Jungmusiker hatten viele Zuschauer. Mit Einbruch der Dunkelheit füllte sich der Platz und bis zum Ende der Veranstaltung waren Essen und Trinken ausverkauft, von den Bastelwaren blieb noch ein kleiner Rest. Mit dem Erlös waren wir sehr zufrieden. Um 21 Uhr waren wir froh als wir abbauen konnten und die restlichen Sachen wieder in dem Gruppenraum unterbringen konnten, nach dem Kassensturz beendeten wir diesen anstrengenden Tag. Sigrid Teschner